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Pflügen Kosten pro Hektar 2026: Was Lohnunternehmer ansetzen

61 bis 126 €/ha netto kostet Pflügen 2026 in Deutschland komplett — der ÖKL nennt 162 €/ha ohne Fahrer. Alle Richtwerte im Vergleich plus Preisargumente für Lohnunternehmer.

Von Sascha Ardeleanu ·
Pflügen Kosten pro Hektar 2026: Was Lohnunternehmer ansetzen

Pflügen kostet 2026 als komplette Lohnarbeit mit Schlepper, Fahrer und Diesel grob 61 bis 126 Euro je Hektar netto — je nach Region, Boden und Technik. Die LWK NRW nennt 113 bis 115 €/ha, der Maschinenring Starnberg 126 €/ha, die LMS in Mecklenburg-Vorpommern 61 bis 95 €/ha. Der ÖKL-Richtwert für Österreich liegt bei 162 €/ha — allerdings ohne Fahrerlohn.

Die Spanne wirkt auf den ersten Blick wild. Sie erklärt sich aber fast komplett aus drei Fragen: Was steckt im Satz drin? Wie schwer ist der Boden? Und wie tief wird gefahren? Wer diese drei Stellschrauben kennt, kann jeden Richtwert einordnen — und den eigenen Preis gegenüber dem Kunden sauber begründen.

Was kostet Pflügen pro Hektar 2026?

Vier Quellen veröffentlichen aktuell belastbare Richtwerte. Alle Angaben netto:

QuelleSatzWas steckt drin?
LWK NRW, Erfahrungssätze Rheinland 2026113 €/ha (4-Schar) · 115 €/ha (5-Schar Vario)Schlepper + Fahrer + Diesel
MR Starnberg, Verrechnungssätze ab 04/2025126 €/haSchlepper + Fahrer + Diesel
LMS Agrardienstleistungen MV61–95 €/ha ohne Packer · 68–92 €/ha mit PackerRichtwert ohne Standdatum
ÖKL-Pauschalrichtwert 2026 (Österreich)162 €/haMaschine + Traktor + Treibstoff, ohne Fahrer

Zwei Details aus dem Rheinland-Papier lohnen den zweiten Blick. Erstens: Der 5-Schar-Volldrehpflug kostet mit 115 €/ha kaum mehr als der 4-Schar mit 113 €/ha — weil er mit 1,04 ha/h deutlich mehr Fläche schafft als der 4-Schar mit 0,80 ha/h. Mehr Schare heißt mehr Maschine, aber auch mehr Leistung je Stunde. Zweitens: Der angebaute Packer kostet zusätzlich 16 €/ha plus rund 3 Liter Diesel.

Die LMS-Werte aus Mecklenburg-Vorpommern nennen auf der Seite kein Bezugsjahr — sie taugen als grobe Untergrenze, nicht als aktuelle Kalkulationsbasis.

Was steckt in einem Hektarsatz eigentlich drin?

Der Maschinenring Starnberg legt seine Rechnung offen — und genau deshalb ist sie so brauchbar. Das Kalkulationsbeispiel „Pflügen 1 ha“ aus dem Verrechnungssätze-Heft, Schritt für Schritt:

  • Schlepper 150 PS: 27,50 €/h geteilt durch 0,75 ha/h = 36,66 €
  • Pflug (Gerät solo): 36,00 €
  • Diesel: 18 l × 1,50 €/l = 27,00 €
  • Fahrer: 19,50 €/h geteilt durch 0,75 ha/h = 26,00 €
  • Summe: rund 126 € je Hektar

Vier Blöcke, keiner davon verhandelbar wegzulassen: Schlepper, Gerät, Diesel, Mensch. Wer einen fremden Hektarsatz bewertet, prüft zuerst, welche dieser vier Positionen enthalten sind. Die LWK NRW rechnet in ihren Erfahrungssätzen mit einem Fahrerlohn-Ansatz von 26 €/h und 3 Prozent Zins — auch das steht im Papier, nicht im Nebel.

Die stille Stellschraube in dieser Rechnung ist die Flächenleistung. Schlepper und Fahrer kosten je Stunde, abgerechnet wird je Hektar — im Starnberger Beispiel verteilen sich beide Blöcke auf 0,75 ha/h. Schafft dieselbe Kombination einen Hektar je Stunde, sinken Schlepper- und Fahrer-Anteil um ein Viertel. Wer seine reale Flächenleistung nicht kennt, kennt auch seinen Hektarsatz nicht.

Wie sich der Schlepper-Block je PS-Klasse verändert, zeigt der Artikel zum Schlepper-Stundensatz nach PS-Klasse. Und wann man besser je Stunde statt je Hektar abrechnet, klärt der Vergleich Hektarsatz vs. Stundensatz.

Warum schwanken die Sätze zwischen 61 und 162 Euro?

Der wichtigste Grund ist banal und wird trotzdem ständig übersehen: Die Werte messen nicht dasselbe.

Der ÖKL-Pauschalrichtwert von 162 €/ha ist ein Selbstkosten-Wert für die überbetriebliche Maschinenverwendung — inklusive Traktor und Treibstoff, aber ohne Arbeitslohn. Der ÖKL schreibt in seinen Berechnungsgrundlagen wörtlich: „Kosten für Arbeit werden in den ÖKL-Richtwerten nicht berücksichtigt“. Wer den ÖKL-Wert mit einem deutschen Komplett-Satz vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen. Mit Fahrer gerechnet rückt der österreichische Wert noch weiter nach oben. Mehr dazu im Überblick zu den ÖKL-Richtwerten für Lohnunternehmer.

Innerhalb der Komplett-Sätze bleiben vier echte Kostentreiber:

  1. Bodenart. Der ÖKL nennt für das Pflügen 15 l/ha auf leichtem und bis 40 l/ha auf schwerem Boden. Allein diese Differenz von 25 Litern sind bei 1,30 €/l netto gut 33 € je Hektar — nur beim Diesel.
  2. Arbeitstiefe. Nach DLG-Merkblatt 339 braucht Pflügen auf 20 cm rund 23 l/ha, auf 30 cm rund 30 l/ha.
  3. Technik und Flächenleistung. 4-Schar gegen 5-Schar-Vario: fast gleicher Hektarsatz, aber ein Viertel mehr Fläche je Stunde (LWK NRW).
  4. Auslastung und Anfahrt. Ein gut geplanter Großschlag rechnet sich anders als ein Einzelauftrag mit weiter Anfahrt — das steckt in keinem Richtwert, gehört aber in jedes Angebot.

Dazu kommt eine Schlepper-Regel aus dem Rheinland-Papier, die viele unterschätzen: Bodenbearbeitung gilt dort als schwere Belastung — der Dieselverbrauch des Schleppers wird mit bis zu 25 Prozent Aufschlag angesetzt. Wer seinen Standard-Verbrauchswert aus leichter Arbeit aufs Pflügen überträgt, kalkuliert sich systematisch arm.

Wie viel Diesel braucht Pflügen pro Hektar?

Pflügen ist der dieselhungrigste Standard-Arbeitsgang der Bodenbearbeitung. Die ÖKL-Verbrauchswerte im Vergleich:

ArbeitsgangDiesel (l/ha)
Pflügen, schwerer Bodenbis 40
Pflügen, Durchschnitt23
Pflügen, leichter Boden15
Tiefgrubber15
Stoppelgrubber9
Scheibenegge7

Für Österreich rechnet der ÖKL 2026 mit einem Dieselpreis von 1,304 €/l netto (1,5648 €/l brutto) — inklusive eines Aufschlags von 10 Prozent für Schmiermittel und Filter. Multipliziert man das durch (eigene Rechnung aus den ÖKL-Werten): Der Durchschnittsverbrauch von 23 l/ha kostet rund 30 € je Hektar, auf schwerem Boden mit 40 l/ha sind es gut 52 €.

Der zweite Diesel-Hebel ist die Tiefe. Das DLG-Merkblatt 339 beziffert den Zusammenhang klar: 20 cm Arbeitstiefe brauchen rund 23 l/ha, 25 cm etwa 26 l/ha, 30 cm rund 30 l/ha. Und es liefert das Sparargument gleich mit: Wer die Pflugtiefe je Frucht anpasst, statt stur konstant tief zu fahren, spart im Fruchtfolge-Mittel rund 3,7 l/ha. Beim Kundengespräch ist das ein starkes Argument — die Frage „Wie tief muss es wirklich sein?“ spart dem Kunden Geld und dem Lohnunternehmer Verschleiß.

Wer für den eigenen Betrieb genauer rechnen will: Der KTBL-Dieselbedarfsrechner und der KTBL-Feldarbeitsrechner liefern verfahrensgenaue Werte für die eigene Maschinen-Kombination. Die Methodik dahinter erklärt der Beitrag zur Maschinenkosten-Berechnung nach KTBL.

Pflug oder Grubber — was rechnet sich für den Kunden?

Die Alternativen zum Pflug sind durchweg billiger je Hektar. Die Vergleichswerte aus denselben Quellen:

  • MR Starnberg: Grubbern 79 €/ha, Tiefgrubber 90 €/ha — gegen 126 €/ha beim Pflügen.
  • LWK NRW: Stoppelgrubber je nach Tiefe 45 / 52,50 / 67 €/ha (5–10 / 10–15 / 15–20 cm), Tieflockerer 103 €/ha.
  • ÖKL (Selbstkosten ohne Fahrer): Grubber 56 €/ha, Feingrubber 52, Scheibenegge 53, Kreiselegge 86, Tieflockerer 107, Saatbeetkombination 39 — gegen 162 €/ha beim Pflug.

Heißt für die Beratung des Kunden: Wo gewendet werden muss — starker Unkrautdruck, bestimmte Fruchtfolgen, Organik einarbeiten — bleibt der Pflug gesetzt. Überall sonst lohnt der Blick auf Grubbern als günstigeren Bodenbearbeitungsgang, auf das Mulchsaat-Verfahren oder gleich auf die Direktsaat ganz ohne Bodenbearbeitung.

Beim Komplett-Vergleich gehört auch der Packer in die Rechnung: Die LWK NRW setzt ihn mit 16 €/ha und rund 3 Litern Diesel zusätzlich an. Dafür spart er dem Kunden häufig den separaten Gang zur Rückverfestigung — das macht den Pflug-Auftrag mit Packer unterm Strich oft günstiger als zwei getrennte Überfahrten.

Für den Lohnunternehmer ist das alles kein Geschäftsrisiko, sondern ein Beratungsvorteil: Wer dem Kunden den günstigeren Arbeitsgang aktiv anbietet, verliert vielleicht einen Pflug-Auftrag — und gewinnt einen Stammkunden.

Wie rechnet man pauschalierend oder optierend ab?

Die LWK NRW rechnet das Umsatzsteuer-Thema in ihrem Erfahrungssätze-Papier exakt am Pflug-Beispiel vor: Aus 113 €/ha netto werden beim Regelsteuersatz von 19 Prozent 134,47 €/ha brutto. Daneben nennt das Papier für pauschalierende Betriebe den Satz von 7,8 Prozent.

Der Punkt für die Praxis: Netto-Richtwert und Rechnungsbetrag sind zwei verschiedene Zahlen. Wer Angebote vergleicht oder selbst anbietet, muss sauber trennen, ob netto oder brutto gesprochen wird — und welcher Steuersatz für den eigenen Betrieb gilt. Das klärt man mit dem Steuerberater, nicht am Feldrand.

Wie begründet man einen Preis über dem Erfahrungssatz?

Der unbequemste Moment im Kundengespräch: „Die Kammer sagt aber 113 Euro.“ Die Antwort steckt in der Natur dieser Werte.

Erfahrungs- und Verrechnungssätze sind Orientierungswerte für die überbetriebliche Zusammenarbeit — kalkulierte Maschinen- und Arbeitskosten, kein Marktpreis eines gewerblichen Betriebs. Was ein Lohnunternehmen zusätzlich tragen muss, steht in keinem dieser Sätze:

  • Gemeinkosten: Büro, Versicherung, Halle, Disposition, Ausfallzeiten.
  • Anfahrt und Rüstzeit: Der Richtwert beginnt an der Furche, nicht am Hof.
  • Vorhaltung: Die Maschine muss auch dann bezahlt sein, wenn das Wetter zwei Wochen nichts zulässt.
  • Unternehmerrisiko und Gewinn: Ohne Marge kein Betrieb — ein Satz auf Selbstkosten-Niveau ist auf Dauer eine Betriebsaufgabe in Raten.

So klingt das im Kundengespräch: „Der Kammer-Satz deckt Maschine, Diesel und Fahrer ab dem ersten Meter Furche. Meine Anfahrt, die Vorhaltung der Maschine übers Jahr und das Büro stehen da nicht drin — deshalb liegt mein Satz darüber.“ Wer die Starnberger Zerlegung ausdrucken und danebenlegen kann, führt dieses Gespräch von der Zahl her, nicht vom Bauchgefühl.

Deshalb gilt: Richtwert als Anker nehmen, eigenen Satz aus den eigenen Zahlen rechnen, Differenz erklären können. Wie die Maschinenring-Hefte als Vergleichsbasis funktionieren, zeigt der Überblick zu den Maschinenring-Verrechnungssätzen 2026.

Wie fängt man Dieselpreis-Schwankungen ab?

Beim Pflügen ist der Diesel kein Nebenposten. Eigene Hofwerk-Rechnung aus den belegten Werten: Im Rheinland-Satz stecken 23 l/ha — bei 1,50 €/l sind das rund 34,50 € und damit etwa 30 Prozent von 113 €/ha. Beim MR Starnberg sind es 27 € Diesel in 126 €/ha, also rund 21 Prozent. Grob gilt: Ein Fünftel bis ein Drittel des Pflüg-Hektarsatzes ist Diesel.

Steigt der Dieselpreis um 20 Cent, verschiebt sich der Satz spürbar — wer das nicht weitergibt, zahlt es aus der eigenen Marge. Der MR Starnberg druckt dafür eine Diesel-Korrekturtabelle direkt ins Heft: je Cent Preisänderung ein fester Auf- oder Abschlag in €/ha. Genau dieses Prinzip lässt sich in jedes Angebot schreiben. Wie eine solche Klausel formuliert wird, zeigt der Beitrag zur Preisgleitformel für den Dieselzuschlag. Und wer in Deutschland Agrardiesel einsetzt, prüft parallel die Agrardiesel-Rückvergütung.

Kurz zusammengefasst

  • Komplett-Lohnarbeit Pflügen (DE): grob 61–126 €/ha netto — LWK NRW 113–115, MR Starnberg 126, LMS MV 61–95 €/ha.
  • ÖKL Österreich: 162 €/ha — aber Selbstkosten ohne Fahrerlohn, nicht mit Komplett-Sätzen vergleichbar.
  • Diesel: ÖKL-Schnitt 23 l/ha, Spanne 15–40 l/ha nach Bodenart; Tiefe 20→30 cm treibt den Bedarf von 23 auf 30 l/ha (DLG).
  • Diesel-Anteil am Satz: rund 21–30 Prozent — Preisgleitklausel ins Angebot.
  • Alternativen: Grubbern 45–90 €/ha je nach Quelle und Tiefe — aktiv anbieten, wo Wenden nicht nötig ist.
  • Preisargument: Erfahrungssätze enthalten weder Gemeinkosten noch Anfahrt, Vorhaltung oder Gewinn — der eigene Satz darf und muss darüber liegen.

Alle Werte sind Richtwerte netto und ersetzen keine eigene Kalkulation. Wer seinen Pflug-Satz aus den eigenen Zahlen statt aus fremden Heften ableiten will: Der kostenlose Stundensatz-Kalkulator für Lohnunternehmer rechnet Schlepper, Gerät, Diesel und Fahrer zum belastbaren Satz zusammen — daraus wird mit der eigenen Flächenleistung der Hektarpreis.

Häufige Fragen

Was kostet Pflügen pro Hektar 2026 beim Lohnunternehmer?
Als Richtwert netto grob 61 bis 126 €/ha komplett mit Schlepper, Fahrer und Diesel. Die LWK NRW nennt für das Rheinland 113 bis 115 €/ha, der Maschinenring Starnberg 126 €/ha, die LMS in Mecklenburg-Vorpommern 61 bis 95 €/ha. Bodenart, Technik und Anfahrt entscheiden, wo ein Auftrag in der Spanne landet.
Warum nennt der ÖKL 162 €/ha, die LWK aber nur 113 €/ha?
Weil unterschiedliche Dinge drinstecken. Der ÖKL-Pauschalrichtwert von 162 €/ha ist ein Maschinenselbstkosten-Wert inklusive Traktor und Treibstoff, aber ohne Fahrerlohn. Die LWK-Erfahrungssätze von 113 bis 115 €/ha enthalten dagegen Schlepper, Diesel und Fahrer. Die Werte sind also nicht direkt vergleichbar.
Wie viel Diesel braucht Pflügen pro Hektar?
Der ÖKL nennt im Schnitt 23 Liter je Hektar — auf leichtem Boden rund 15 Liter, auf schwerem Boden bis 40 Liter. Auch die Tiefe zählt: Nach DLG-Merkblatt 339 steigt der Bedarf von 23 l/ha bei 20 cm auf 30 l/ha bei 30 cm Arbeitstiefe. Pflügen ist damit einer der dieselintensivsten Arbeitsgänge im Ackerbau.
Was kostet Pflügen mit Packer extra?
Die LWK NRW setzt für den angebauten Packer zusätzlich 16 €/ha und rund 3 Liter Diesel je Hektar mehr an. Dafür spart der Packer oft einen eigenen Arbeitsgang zur Rückverfestigung — für den Kunden kann das unterm Strich billiger sein als ein zweiter Gang mit der Walze.
Pflügen oder Grubbern — was ist günstiger?
Grubbern ist deutlich billiger: Der MR Starnberg rechnet 79 €/ha gegen 126 €/ha beim Pflügen, die LWK NRW nennt je nach Tiefe 45 bis 67 €/ha für den Stoppelgrubber. Der Pflug bleibt dort gesetzt, wo gewendet werden muss — etwa bei starkem Unkrautdruck. Sonst lohnt der Vergleich mit Grubber oder Mulchsaat.
Wie hängen Pflugtiefe und Kosten zusammen?
Direkt über den Diesel: 20 cm Tiefe brauchen laut DLG-Merkblatt 339 rund 23 l/ha, 25 cm etwa 26 l/ha, 30 cm rund 30 l/ha. Wer die Tiefe je Frucht anpasst statt stur konstant zu fahren, spart im Fruchtfolge-Mittel rund 3,7 l/ha. Beim Angebot lohnt deshalb die Frage, wie tief es wirklich sein muss.

Quellen

  1. LWK NRW — Erfahrungssätze Rheinland 2026 (PDF, Preisbasis Februar 2026)
  2. Maschinenring Starnberg — Verrechnungssätze-Heft, gültig ab 01.04.2025 (PDF)
  3. LMS Agrardienstleistungen MV — Richtwerte Bodenbearbeitung
  4. ÖKL — Pauschalrichtwerte 2026 (Pflug 162 €/ha)
  5. ÖKL — Berechnungsgrundlagen der Richtwerte (ohne Arbeitskosten)
  6. ÖKL — Kraftstoffverbrauch nach Arbeitsgang und Bodenart
  7. ÖKL — Treibstoffkosten-Anpassung 2026 (Diesel 1,304 €/l netto)
  8. DLG-Merkblatt 339 — Dieselbedarf und Pflugtiefe (PDF)
  9. KTBL — Feldarbeitsrechner (eigene Verfahrenskosten rechnen)
  10. KTBL — Dieselbedarfsrechner

Eigene Beobachtung: Hofwerk-Auswertung der Richtwerte 2026: Diesel macht rund 21 bis 30 Prozent des Pflüg-Hektarsatzes aus — LWK Rheinland 23 l/ha sind bei 1,50 €/l rund 34,50 € von 113 €/ha (~30 %), beim MR Starnberg stehen 27 € Diesel in 126 €/ha (~21 %). Zwischen leichtem Boden (15 l/ha) und schwerem Boden (40 l/ha) liegen nach ÖKL-Verbrauchswerten rund 33 €/ha Dieselkosten-Differenz.

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Hinweis: Dieser Artikel ist eine redaktionelle Zusammenfassung öffentlich zugänglicher Quellen, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Werte und Faustzahlen sind branchenüblich aggregiert (KTBL · ÖKL · Maschinenring · Landwirtschaftskammer). Vor Abrechnungs-Verhandlungen oder PSM-Doku-Praxis empfehlen wir eine Prüfung durch deinen Steuerberater oder Verbands-Juristen. Stand der hier zitierten Quellen: 20. Juli 2026.