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Silieren richtig gemacht: Verfahren, Verdichtung & Fehler

Silieren und Silage richtig machen: TS-Bereiche, Schichtdicke, Walzgewicht-Faustzahl, Siliermittel WR1/WR2, häufige Fehler und warum Häcksler-Schlagkraft die Walzstärke bestimmt.

Von Sascha Ardeleanu · ·
Silieren richtig gemacht: Verfahren, Verdichtung & Fehler

Schnellantwort

Silieren heißt Milchsäuregärung ohne Sauerstoff. Wer den pH schnell und vollständig absenkt, bekommt stabile Silage mit wenig Verlusten. Die drei größten Hebel sind der richtige Trockenmasse-Bereich beim Einfahren, eine konsequente Verdichtung in Schichten von maximal 20 bis 30 cm und ein sofortiger, luftdichter Folienabschluss nach dem Befüllen.


Was passiert beim Silieren — und warum scheitert es so oft?

Silieren ist Konservierung durch Milchsäuregärung. Milchsäurebakterien bauen Zucker ab und senken den pH-Wert, bis die unerwünschten Keime keine Chance mehr haben. Das klingt einfach. In der Praxis laufen die häufigsten Fehler alle auf dasselbe hinaus: zu viel Luft, falscher Trockenmasse-Gehalt oder eine zu langsame Ansäuerung.

Jede Restluft im Silo ist ein Verlust. Schimmel entsteht da, wo Sauerstoff hinkommt. Nacherwärmung passiert, wenn nach dem Öffnen Luft einzieht und Hefen und Schimmelpilze wieder aktiv werden. Wer Luft aus dem Silo heraushält, bekommt gutes Futter. Wer Luft reinlässt, bekommt Verluste.

Die Gärung braucht mindestens 6 Wochen, besser 8. Wer zu früh öffnet, findet ungefertige Silage mit erhöhtem pH und erhöhten Verlusten. Ein offenes Silo über Nacht ist ein Fehler, der die ganze Partie gefährden kann.


Welche Trockenmasse braucht die Silage beim Einfahren?

Der Trockenmasse-Gehalt (TS) ist der erste Hebel. Liegt er falsch, hilft danach kaum noch etwas.

Für Grassilage im Fahrsilo gilt ein TS-Zielbereich von 30 bis 35 Prozent. Unter 28 Prozent steigt das Risiko für Buttersäuregärung stark an, weil Clostridien-Bakterien sich bei nassem Gut besser durchsetzen. Über 40 Prozent lässt sich Grassilage kaum noch richtig verdichten, und das erhöht die Nacherwärmungsgefahr.

Grassilage in Ballen verträgt höhere TS-Gehalte von 40 bis 50 Prozent, weil der Ballenwickler das Gut mechanisch verdichtet und dann sofort luftdicht einwickelt.

Maissilage im Fahrsilo wird bei 32 bis 37 Prozent TS eingefahren, also zur Teig- bis Mehlreife der Körner. Darunter gibt es Sickersaftverluste und Gärprobleme. Darüber nimmt die Verdichtung stark ab, weil das Stängelgerüst zu fest ist, um ausreichend komprimiert zu werden. Josera Agrar nennt als Lagerdichte-Ziel für Maissilage über 250 Kilogramm Trockenmasse je Kubikmeter — das ist die Messlatte für eine gute Silagequalität.


Wie wird Gras richtig angewelkt?

Das Anwelken von Gras braucht Tempo. Langsames Trocknen über mehrere Tage erhöht die Atemverluste und das Risiko für Schimmel und Buttersäure.

Bewährt hat sich die Morgenmahd mit Aufbereiter. Der Aufbereiter knickt die Halme auf und öffnet die Wachsschicht, sodass Wasser schneller verdunsten kann. Ein Wenden nach ein bis zwei Stunden beschleunigt das gleichmäßig.

Die Schnitthöhe spielt ebenfalls eine Rolle. Gras nicht tiefer als 7 Zentimeter schneiden. Bei Leguminosen wie Kleegras lieber 8 bis 10 Zentimeter, weil bodennah mehr Erde und Clostridien-Sporen hängen. Diese Sporen sind die Hauptursache für Buttersäuregärung, wie agrarheute in der Übersicht zur Grassilage-Verdichtung beschreibt.

Das Ziel ist ein TS-Gehalt von 30 bis 35 Prozent — und das zügig. Wer das Anwelken zu lange hinzieht, verliert mehr Energie im Futter als er durch den höheren TS-Gehalt gewinnt.


Welche Häcksellänge ist richtig — für Gras und für Mais?

Die Häcksellänge hat einen direkten Einfluss auf die Verdichtung und damit auf die Silagequalität.

Für Gras-Anwelksilage gilt eine theoretische Häcksellänge von 2 bis 4 Zentimetern. Trockeneres Gut wird kürzer gehäckselt, weil die Halme schwerer zu verdichten sind. Kurze Partikel legen sich besser aneinander und lassen weniger Luft durch.

Für Maissilage liegt die optimale Häcksellänge bei 5 bis 8 Millimetern. Damit ist der Körnerprozessor gemeint, der die Maiskörner aufschließt. Längere Schnitte bedeuten schlechtere Verdichtung und mehr Nacherwärmungsgefahr. Kürzere Schnitte verbessern die Verdichtung, erhöhen aber den Dieselverbrauch.

Die richtige Häcksellänge kann kein Fahrsilo-Walzer nachträglich korrigieren. Sie kommt aus dem Häcksler — und damit aus der Lohnkette.


Wie verdichtet man das Fahrsilo richtig?

Verdichtung ist das Kernhandwerk beim Silieren. Wer hier schludert, holt das hinterher nicht mehr rein.

Die drei Grundregeln für das Fahrsilo:

  1. Schichten maximal 20 bis 30 Zentimeter dick auffahren. Dickere Schichten lassen sich von der Walze nicht durchdringen. Die Kraft reicht schlicht nicht, um tiefer liegende Lufttaschen herauszudrücken.
  2. Mindestens 3 Überfahrten je Schicht, mit einem Walzschlepper auf 2,5 bis 4 Kilometer pro Stunde. Wer schneller fährt, drückt die Last nicht lang genug auf das Gut.
  3. Das richtige Walzgewicht. Die Faustzahl aus der Praxis: Häcksler-Bergeleistung in Tonnen je Stunde, geteilt durch 3 bis 4, ergibt das Mindest-Walzgewicht in Tonnen. Bei einem Häcksler mit einer Bergeleistung von 60 Tonnen je Stunde braucht man also 15 bis 20 Tonnen Walzgewicht. Ein zu leichter Schlepper kommt nicht hinterher und hinterlässt schlecht verdichtete Schichten.

Was viele vergessen: Das Walzen läuft parallel zum Einfahren. Wartet der Walzschlepper auf neue Fuhren, steht er auf frisch eingefahrenem Gut — das reicht nicht. Die Verdichtungsleistung muss mit der Einfahrgeschwindigkeit des Häckslers Schritt halten.

Das Lagerdichte-Ziel von über 250 Kilogramm Trockenmasse je Kubikmeter für Maissilage erreicht man nur, wenn Häcksellänge, Schichtdicke und Walzgewicht zusammenpassen.


Welches Siliermittel für welchen Zweck — WR1 oder WR2?

Die LfL Bayern und das DLG-Siliermittelportal unterscheiden zwei Wirkungsrichtungen:

WR1 — homofermentative Mittel beschleunigen die Milchsäuregärung und senken den pH-Wert schnell und vollständig ab. Sie sind die richtige Wahl bei gut vergärbarem Material mit ausreichend Zucker und einem gesicherten täglichen Vorschub beim Ausfüttern. WR1-Mittel verbessern die Gärqualität, schützen aber nicht primär vor Nacherwärmung.

WR2 — heterofermentative Mittel bilden neben Milchsäure auch Essigsäure. Essigsäure ist der Hemmstoff gegen Hefen und damit gegen Nacherwärmung. WR2-Mittel empfehlen sich bei stärkereichem Mais, bei hohem TS-Gehalt, bei Silage, die im Sommer bei Wärme entommen wird, und bei geringem Vorschub. Wichtig: WR2-Mittel entfalten ihre volle Wirkung erst nach 6 bis 8 Wochen Gärung. Wer früher öffnet, profitiert kaum.

Chemische Siliermittel (z. B. Propionsäure-Produkte) kommen bei sehr trockenem Gut über 45 Prozent TS ins Spiel, wenn biologische Mittel nicht mehr ausreichend wirken.


Abdecken — warum kein Silo über Nacht offen bleiben darf

Das Abdecken ist die letzte Linie der Verteidigung gegen Sauerstoff. Wer die Folie erst am nächsten Morgen legt, riskiert an der Oberfläche bereits anlaufende aerobe Umsetzung.

Standard-Abdeckpaket für das Fahrsilo:

  • Erst eine Unterziehfolie (rund 40 Mikrometer), die eng an die Silagewand gedrückt wird.
  • Darüber die eigentliche Silofolie mit mindestens 150 Mikrometer oder eine Barrierefolie mit niedrigerer Sauerstoffdurchlässigkeit.
  • Beschweren mit Reifen oder Sandsäcken, ohne Lücken.

Die Folie muss sofort nach dem Befüllen des letzten Abschnitts aufgelegt werden. Ein offenes Silo über Nacht gilt als Fehler, der die Qualität der obersten Schicht dauerhaft mindert. Löcher in der Folie — durch Tiere, Steine oder Wind — immer sofort mit Reparaturband schließen, sonst arbeitet sich Sauerstoff tief ins Silo.


Häckseln und Walzen als Lohnkette — warum die Schlagkraft des Häckslers das Walzgewicht bestimmt

Das ist der Punkt, der in der Praxis oft unterschätzt wird. Häckseln und Walzen sind keine getrennten Arbeitsgänge, die man beliebig kombinieren kann. Sie sind eine Kette, und das schwächste Glied bestimmt die Silagequalität.

Ein moderner selbstfahrender Häcksler kann 60, 80 oder mehr Tonnen Frischgut je Stunde ins Silo fahren. Wenn gleichzeitig nur ein Schlepper mit 12 Tonnen walzt, kann er die Schichten schlicht nicht schnell genug verdichten. Die nächste Fuhre kommt, bevor die alte Schicht fertig verdichtet ist. Das Ergebnis: ungleichmäßige Lagerdichte, Lufttaschen, Nacherwärmungsrisiko.

Die bereits genannte Faustzahl gilt hier als Planungsgrundlage: Häcksler-Bergeleistung in t/h geteilt durch 3 bis 4 ergibt das Mindest-Walzgewicht. Bei großen Häckslern bedeutet das oft 20 Tonnen oder mehr Walzgewicht — das ist ein schwerer Schlepper mit Frontgewichten oder ein extra Walzfahrzeug.

Viele Lohnunternehmer bieten Häckseln und Walzen deshalb als Paket an. Der Lohnunternehmer bringt den Häcksler mit der richtigen Schlagkraft und dazu die abgestimmte Walzkapazität. Der Landwirt bekommt nicht nur abgefahrenen Mais, sondern eine Silage mit erreichbarer Lagerdichte.

Was das kostet, erklärt der Artikel zum Maissilage häckseln Stundensatz. Wer den reinen Häcksler-Anteil verstehen will, findet Zahlen im Häcksler-Stundensatz Mais. Für den Walzschlepper als Einzelleistung sind die Richtwerte beim Schlepper-Stundensatz nach PS-Klasse zu finden.

Praxis-Richtwerte aus Foren nennen fürs Maishäckseln grob 125 bis 220 Euro je Hektar, das Walzen separat rund 50 Euro je Stunde, und ein Komplettpaket nahe am Silo bei etwa 258 Euro je Hektar. Diese Zahlen sind regionale Richtwerte ohne Verbindlichkeit — der genaue Preis kommt vom Angebot des Lohnunternehmers vor Ort.

Ein guter Lohnunternehmer plant den Silotag vorher durch. Er weiß, wie viele Hektar geerntet werden, rechnet die Bergeleistung seines Häckslers hoch und stellt entsprechend schweres Walzgerät bereit. Wer das dem Zufall überlässt und hofft, dass der Walzschlepper des Landwirts ausreicht, wird nach dem Öffnen des Silos im Frühjahr die Antwort sehen. Die Lohnkette trägt gemeinsam Verantwortung für die Silagequalität.


Vorschub im Fahrsilo — wie viel muss täglich weg?

Das Silo ist nur so gut wie sein Vorschub. Zu langsames Ausfüttern lässt Luft eindringen, Hefen und Schimmelpilze arbeiten und das Futter erwärmt sich.

Als Richtwerte gelten:

  • Sommer: mindestens 2,5 Meter Vorschub je Woche.
  • Winter: mindestens 1,5 Meter Vorschub je Woche.

Das klingt machbar, ist aber bei kleinen Beständen oder großen Silos oft ein echtes Problem. Wer im Sommer nur einen Meter Vorschub wöchentlich schafft, hat Nacherwärmung — unabhängig davon, wie gut die Silage eingefahren wurde.

Die Lösung ist entweder ein kleineres Silo oder eine höhere Lagerdichte, die das Zeitfenster für Nacherwärmung etwas verlängert. WR2-Siliermittel helfen zusätzlich, sind aber kein Ersatz für ausreichenden Vorschub.


Die häufigsten Fehler beim Silieren

Wer diese Punkte kennt, kann die größten Verluste vermeiden:

  • Zu nasses Gut einfahren. Unter 28 Prozent TS bei Grassilage erhöht das Buttersäure-Risiko massiv. Sickersaft läuft aus und nimmt Energie mit.
  • Zu dicke Schichten. Mehr als 30 Zentimeter je Schicht lassen sich von keiner Walze ausreichend verdichten.
  • Zu leichter Walzschlepper. Wenn die Bergeleistung des Häckslers höher ist als das Walzgewicht es erlaubt, entstehen schlecht verdichtete Zonen.
  • Folie zu spät legen. Jede Stunde offenes Silo kostet Qualität an der Oberfläche.
  • Silo zu früh öffnen. Unter 6 Wochen ist die Gärung oft noch nicht abgeschlossen.
  • Zu geringer Vorschub. Im Sommer unter 2,5 Meter je Woche führt fast immer zu Nacherwärmung.
  • Zu tiefe Schnitthöhe. Unter 7 Zentimeter bringt Erde und Clostridien-Sporen ins Gut.

Kurz zusammengefasst

  • Silieren ist anaerobe Milchsäuregärung: Luft raus, pH schnell runter, mindestens 6 Wochen warten.
  • TS-Ziel Grassilage Fahrsilo 30–35 %, Maissilage 32–37 %, Grassilage Ballen 40–50 %.
  • Schichtdicke maximal 20–30 cm, mindestens 3 Überfahrten je Schicht bei 2,5–4 km/h.
  • Walzgewicht-Faustzahl: Häcksler-Bergeleistung (t/h) ÷ 3 bis 4 = Mindest-Walzgewicht in t.
  • Siliermittel: WR1 für schnelle Gärung, WR2 für aerobe Stabilität bei hohem TS oder geringem Vorschub.
  • Folie sofort nach dem Befüllen: Unterziehfolie (~40 µm) plus Silofolie (≥150 µm), keine offene Nacht.
  • Vorschub Sommer mindestens 2,5 m/Woche, Winter mindestens 1,5 m/Woche.
  • Häckseln und Walzen als abgestimmte Lohnkette planen — Schlagkraft und Walzgewicht müssen zusammenpassen.

Hinweis: Die genannten Kostenrichtwerte für Häckseln und Walzen sind regionale Praxiswerte ohne Verbindlichkeit. Der tatsächliche Preis hängt von Maschine, Menge, Entfernung und Region ab. Immer ein Angebot vom Lohnunternehmer vor Ort einholen.

Häufige Fragen

Wann ist der richtige Erntezeitpunkt für Maissilage?
Maissilage wird bei Teig- bis Mehlreife geerntet, wenn die Trockenmasse der ganzen Pflanze zwischen 32 und 37 Prozent liegt. Liegt man darunter, leidet die Vergärung und es kommt zu Sickersaftverlusten. Liegt man darüber, lässt sich die Silage kaum noch verdichten.
Wie lange muss Gras vor dem Häckseln angewelkt werden?
Gras wird so lange angewelkt, bis die Trockenmasse 30 bis 35 Prozent erreicht. Je nach Wetter dauert das 12 bis 36 Stunden. Wichtig ist ein Aufbereiter beim Mähen und ein Wenden, damit das Gut gleichmäßig trocknet. Unter 28 Prozent Trockenmasse steigt das Buttersäure-Risiko stark.
Wie schwer muss der Walzschlepper im Fahrsilo sein?
Die Faustzahl lautet: Häcksler-Bergeleistung in t/h geteilt durch 3 bis 4 gleich Mindest-Walzgewicht in Tonnen. Bei einem Häcksler mit 60 t/h Bergeleistung sind das 15 bis 20 t Walzgewicht. Wer zu leicht walzt, bekommt keine ausreichende Lagerdichte.
Welches Siliermittel ist besser für Gras oder Mais — WR1 oder WR2?
WR1 (homofermentativ) beschleunigt die Gärung und senkt den pH schnell. Gut geeignet bei vergärbarem Material und gesichertem Vorschub. WR2 (heterofermentativ) bildet zusätzlich Essigsäure und schützt besser vor Nacherwärmung — sinnvoll bei stärkereichem Mais, hohem TS oder geringem Vorschub im Sommer.
Woran erkenne ich Buttersäure in der Silage?
Buttersäure riecht stechend ranzig und erinnert an verdorbene Butter. Betroffene Silage hat einen pH über 5 und fühlt sich schleimig an. Ursachen sind zu niedrige Trockenmasse beim Einsilieren, Bodenverunreinigung durch zu tiefe Schnitthöhe oder ein zu langsamer pH-Abfall in den ersten Stunden.
Wie lange muss das Silo nach dem Befüllen geschlossen bleiben?
Mindestens 6 Wochen, besser 8 Wochen. In dieser Zeit läuft die Milchsäuregärung ab und der pH sinkt auf stabile Werte unter 4,5. Wer früher öffnet, riskiert unfertige Gärung, hohe Verluste und schlechtere Futterqualität.
Kann der Lohnunternehmer auch das Walzen mit übernehmen?
Ja. Viele Lohnunternehmer bieten Häckseln und Walzen als Paket an. Das macht Sinn, weil die Walzkapazität direkt an die Häcksler-Schlagkraft angepasst sein muss. Ein erfahrener Lohnunternehmer bringt das richtige Walzgewicht mit und koordiniert die Verdichtungsschichten.

Quellen

  1. LfL Bayern — Siliermittel-Hilfestellung (WR-System)
  2. agrarheute — Grassilage anwelken, häckseln, verdichten
  3. agrarheute — 5 Tipps Silomais im Fahrsilo
  4. Josera Agrar — perfekte Maissilage (TS, Lagerdichte)
  5. DLG — Siliermittel-Entscheidungshilfe (WR)

Eigene Beobachtung: Walzgewicht-Faustzahl für das Fahrsilo: Häcksler-Bergeleistung in t/h geteilt durch 3 bis 4 ergibt das Mindest-Walzgewicht in Tonnen. Bei 60 t/h sind das 15 bis 20 t Walzgewicht. Lagerdichte-Ziel Maissilage über 250 kg Trockenmasse je Kubikmeter. Schichtdicke maximal 20 bis 30 cm, mindestens 3 Überfahrten je Schicht bei 2,5 bis 4 km/h. Silo mindestens 6, besser 8 Wochen geschlossen lassen.

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Hinweis: Dieser Artikel ist eine redaktionelle Zusammenfassung öffentlich zugänglicher Quellen, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Werte und Faustzahlen sind branchenüblich aggregiert (KTBL · ÖKL · Maschinenring · Landwirtschaftskammer). Vor Abrechnungs-Verhandlungen oder PSM-Doku-Praxis empfehlen wir eine Prüfung durch deinen Steuerberater oder Verbands-Juristen. Stand der hier zitierten Quellen: 3. Juli 2026.